Philosophie
Lebensdurst-Ich e.V. engagiert sich für junge Erwachsene mit lebensbedrohlichen Erkrankungen.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht dabei, den Erkrankten so gut es geht Lebensfreude zu schenken und sie mit ihrer Krankheit nicht alleine zu lassen. Es ist uns wichtig, dass die Betroffenen nach wie vor das Gefühl der Teilhabe erhalten. Somit möchten wir ihnen helfen ihren Lebensdurst so gut wie möglich aufrecht zu erhalten.
Vor allem wenn junge Menschen – die bisher beispielsweise in einem Ausbildungsverhältnis standen, ein Studium aufgenommen hatten o.ä. – plötzlich lebensbedrohlich erkranken, fehlen häufig finanzielle Rücklagen um sich noch letzte Herzenswünsche erfüllen zu können. Demnach möchte Lebensdurst-Ich e.V. vor allem junge Menschen unterstützen, die sich in einer solchen Situation befinden. Bewusst verzichten wir darauf, das Lebensalter vorab einzugrenzen, da wir individuelle Unterstützung leisten und somit auch individuell entscheiden möchten.
Nicht immer sind es Herzenswünsche – plötzlich fallen Kosten an, mit denen niemand gerechnet hat. Bei Tanja, die während ihres Studiums an Hautkrebs erkrankte und den Anlass zur Vereinsgründung gab, war das beispielsweise der Umzug, der nötig wurde, weil sie mit ihrer Krankheit die Treppen zur ihrer bisherigen Wohnung im vierten Stockwerk nicht mehr bewältigen konnte.
Solche Kosten möchten wir tragen, um dem Erkrankten die finanziellen Sorgen zu nehmen.
Auch immaterielle Unterstützung ist angedacht. Wenn der Lebensalltag durch Krankenhausaufenthalte bestimmt wird, sind Besuche besonders wichtig.
Das wurde uns durch Tanja bewusst. Hierbei möchten wir gerne selbst vor Ort tätig sein, Kontakte vermitteln und auf bestehende Möglichkeiten verweisen.
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