Entstehung

Die schwere Hautkrebserkrankung der jungen Essener Studentin Tanja Wächter hatte ihre Kommilitonin Teresa Odipo so sehr berührt, dass sie über Möglichkeiten der Hilfe nachdachte.

Die Sport- und Musikstudentin, die sowohl in Köln, als auch in Essen studiert, hatte die 26-jährige Tanja während ihres Musikstudiums an der Essener Folkwang Universität der Künste kennengelernt. “Ich war ein Semester zu einem Auslandsstudium in England und als ich zurückkam, war Tanja einfach nicht mehr da. In nur sechs Monaten hatte sich ihr Leben komplett verändert. Sie war auf der Palliativstation und die Krankheit bereits fortgeschritten.”

Da sich Teresa vor allem um finanzielle Unterstützung bemühte, musste sie bald feststellen, dass dies als Privatperson sehr aussichtslos schien. Durch einen Essener Konzern wurde ihr als Rat mit auf den Weg gegeben, “dass ohnehin nur an bereits bestehende Institutionen oder Vereine, nicht aber an Einzelpersonen gespendet würde”. So war ihr klar “Ich werde einen eigenen Verein gründen.”

Bereits einige Wochen später ging es motiviert und voller Tatendrang an eine konkretere Konzeption des Vorhabens und die Gründungsmitglieder waren bald schon gefunden. Vor allem die Frage “Wer hilft jungen Menschen in einer solchen Situation?” ließ großen Handlungsbedarf erkennen. Der Verein Lebensdurst-Ich e. V. soll diese Leerstelle füllen und ist Tanja gewidmet.

Seit Juni 2012 ist Lebensdurst-Ich als e.V. mit Sitz in Köln registriert.

Hier geht es zu Tanjas sehr persönlichen Geschichte.